Ziele erreichen - Plan erstellen

Ziele erreichen - Plan erstellen - Schritt 1 ist erledigt? Wenn nein, dann sehe dir das bitte vorher an: [KLICK] oder lese dir zuerst die Grundlagen durch und komme wieder zurück. Und dann:

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Um deine Ziele zu erreichen brauchst du in jedem Fall einen Plan. Räum frühzeitig alles aus dem Weg, was dich später auf deinem Weg zum Ziel zurückwerfen könnte. Deinen Urlaub planst du doch auch. Dein Ziel doch erst recht! Werde dein eigener Projektmanager. Denn du bist der beste, den du für dein Ziel bekommen kannst!

Ziele erreichen - Plan erstellen - du bekommst gleich vielfach erprobte Tipps, um den Weg zu deinem Ziel optimal zu planen.

Es kann gut sein, dass du für das Ziel, das du gerade verfolgst, einiges davon nicht brauchst. Wenn du z.B. nur mit dem Rauchen aufhören willst. Es lohnt sich trotzdem, zumindest ein Mal ‚quer‘ zu lesen. Denn dein nächstes Ziel kommt bestimmt.

Ziele erreichen - Plan erstellen:

  • Such dir Unterstützer.
  • Teil ein großes Ziel in mehrere kleine auf.
  • Geh nicht gleich ans Limit.
  • Schaff dir die nötigen Freiräume.
  • Mach (d)einen Plan.

Und los geht’s…

Ziele erreichen - Plan erstellen: Such dir Unterstützer

Wenn du hochmotiviert bist, kannst du alles schaffen. Es wird aber Tage geben, das weiß ich aus eigener Erfahrung, an denen deine Motivation unterirdisch ist. Absolut im Keller. Gleich null. Tage, an denen du allein nicht an deinem inneren Schweinehund vorbeikommst. Und das Schlimmste dabei: Dein Verstand wird dir einen guten Grund liefern, warum es gar nicht schlimm ist, wenn du nur dieses eine Mal von deinem Ziel abweichst. Ist es aber doch!!! Du erfährst gleich, warum.

Dein Verstand ist darauf trainiert, dir Gründe zu liefern. Wenn er dir also spontan einen Grund liefern soll, warum du ‚nur heute‘ und ‚nur ausnahmsweise‘ von deinem Ziel abweichen kannst, sollst, darfst, dann wird er dir den besten Grund dafür liefern! Du glaubst es vielleicht noch nicht, aber er kann dabei auf mehr als 1000 Terabyte an Informationen zugreifen. Die negative Konsequenz, die dieser Grund für deine Motivation, für dein Ziel hat, berücksichtigt er dabei nicht. Das ist in dem Moment auch nicht sein Job.

Für genau diesen Fall ist Hilfe von außen unbezahlbar. Wenn es irgendwie möglich ist, such dir wenigstens einen Unterstützer. Einen Freund, jemanden aus der Familie, einen Nachbarn oder Kollegen. Egal wo. Hauptsache, du hast einen.

Dein Unterstützer wird dir zum richtigen Zeitpunkt zuhören, dich aufbauen, dich motivieren und, wenn nötig, dich auch mal in den Allerwertesten treten.

Er wird dich auch immer wieder einmal nach deinen Fortschritten fragen. Das Beste daran: Beim Erzählen machst du dir bewusst, was du schon alles erreicht hast. Glaub mir, DAS fühlt sich richtig gut an. Und es motiviert dich ungemein.

Auch Menschen, die dasselbe Ziel haben wie du, können dich unterstützen. Wenn du kannst, such dir auch solche.

Gemeinsam macht vieles einfach mehr Spaß

Und Spaß bringt dich ganz leicht dazu, etwas zu tun. Es gibt nicht wenige, die z.B. gerne gemeinsam Laufen oder Lernen. Teilweise in ganzen Gruppen. Du kennst das ja. Das Prinzip funktioniert aber genauso gut in anderen Bereichen. Eine etwas ausgefallene Idee ist gemeinsames Putzen. Warum aber nicht? Stell dir mal vor, du putzt gemeinsam mit deinem netten Nachbarn dein Auto. Und tags darauf putzt ihr gemeinsam seins. Ihr helft euch gegenseitig, auch mit Tipps, und seid gemeinsam sicher mit mehr Spaß dabei als jeder allein. Bei einer Arbeit, die eigentlich keiner machen will.

Der größte Vorteil am Gemeinsam-Machen ist die Verbindlichkeit. Allein ist es ist für uns kein Problem, die Füße auf der Couch zu lassen, wenn die Motivation mal fehlt. Hast du aber eine Verabredung, musst du die erst mal absagen. Das macht es dir zumindest ein bisschen schwerer. Was ich dir aber vor allem damit sagen will: Genau so ein Mensch könnte das Zünglein an der Waage sein, das dich vor einem weiteren Ich-mach-das-mal-morgen-Tag bewahrt.

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Ziele erreichen - Plan: Teil dein großes Ziel in mehrere kleine auf

Alle, die erfolgreich sind, machen das so. Sie teilen, wo immer möglich, ihr großes Ziel in mehrere kleine auf. Die Vorteile dabei: Aus einem (fast) nicht machbaren Ziel werden machbare Ziele. Aus einer unübersichtlichen Lage wird eine übersichtliche. Und das oft Entscheidende: Du schiebst dein Ziel nicht mehr endlos vor dir her in der Hoffnung, dass du eines Tages Kraft genug hast, um dein Ding zu rocken. Bei einem kleineren Ziel bist du schnell motiviert zum gleich Loslegen und Durchhalten.

Wenn du zum Beispiel 10 Kilo abnehmen willst, was eine ganze Menge ist, dann könnten deine Teilziele sechs Etappen mit 1-1-2-2-3-1 Kilo sein. Die Etappen dauern natürlich unterschiedlich lang. 10 x 1 Kilo oder 5 x 2 Kilo gehen auch. Aber so wie ich es dir vorschlage, hat es einen zusätzlichen psychologischen Vorteil. Du hast am Anfang mehrere kleine Etappen mit 1 bis 2 Kilo. Alles überschaubar, alles machbar. Jedes Teilziel, das du erreichst, ist ein kleiner Sieg über deinen inneren Schweinehund und motiviert dich extrem, weiterzumachen. Du steigerst dich ein bisschen und wiederholst deine Erfolge. Wenn du dann schon mehrere Etappen hintereinander Erfolg hattest, kommt eine größere, die etwas schwieriger wird. Da gibst du alles. Du ziehst das durch, weil du dir absolut sicher bist, dass du auch das schaffen wirst. Wenn du dann dieses größte 3-Kilo-Teilziel erfolgreich gestemmt hast, wird das letzte Kilo ein Kinderspiel. Am Ende der sechsten Etappe hast du 5 kleinere Erfolge und einen ganz großen: Du bist am Ziel, hast tatsächlich 10 Kilo abgenommen und bist immer noch hoch motiviert.

Welche Teilziele in deinem Fall richtig sind, kannst nur du entscheiden. Zeitlich haben sich Wochenziele und Tagesziele bewährt. Jedes erreichte Teilziel ist für dich Motivation pur. Ein Extra-Kick, der dich antreibt weiterzumachen. Kostet nix – wirkt enorm! Plane also, welche kleinen Ziele dich bis zum Ende voran bringen können.

Geh nicht gleich ans Limit

Wenn es dann darum geht, was du in so einem Teilziel schaffen willst, versuch dich so realistisch wie möglich einzuschätzen. Am besten ist es, wenn du die ‚goldene Mitte‘ zwischen Unter- und Überforderung für dich findest.

Wenn du nicht weißt, wo die ist, teste sie aus. Wenn du z.B. mit dem Laufen anfangen möchtest, dann lauf einfach mal alleine los und schau, wie weit du kommst. Lauf nur so weit, wie es dir Spaß macht. Du darfst schon alles geben und außer Puste kommen, aber hör sofort auf, wenn du dich quälen musst. Wie viele Minuten oder wie viele Meter schaffst du? Eine Minute? 100 Meter? Alles ist ok. Sieh es positiv, es könnte weniger sein.

Auf dieser Basis fängst du einfach an. Wenn du dir nämlich von Anfang an zu viel vornimmst, fühlst du dich ganz schnell überfordert. Entweder lässt du’s dann gleich wieder bleiben oder du hältst nicht lange durch. Beides willst du vermeiden.

Denk dran: Wenn du am Ball bleiben willst, muss es dir Freude machen!

Wir sind nicht zu jeder Tageszeit gleich leistungsfähig. Und auch über die Wochen hinweg gibt es Schwankungen. Das kennst du sicher. Deshalb noch dieser Extra-Tipp von mir: Finde für dich heraus, wann es dir am leichtesten fällt, etwas für dein Ziel zu tun. Wann ist für dich die beste Zeit? Morgens um sechs? Abends ab acht? Wann auch immer.

Finde das für dich heraus und du wirst dein Ziel leichter erreichen. Wenn du unsicher bist, probier einfach Verschiedenes aus. Und behalte dann die Zeit(en), an denen es dir am leichtesten fällt, regelmäßig bei.

Gerade in der Anfangszeit ist es viel wichtiger, dass du regelmäßig und konsequent dabei bleibst und Spaß hast, als dass du ‚ablieferst‘. An einer Leistungssteigerung arbeitest du, wenn du das willst, später.

Schaff dir die nötigen Freiräume

Dein Alltag ist ziemlich sicher verplant. Wenn du nun ein zusätzliches Projekt, dein Zielerreichungs-Projekt, angehst, brauchst du zuverlässig entsprechende Freiräume. Überleg dir schon jetzt, wie du sie dir schaffen kannst.

Was in deinem Alltag könnte die Zeit für dein Projekt in Gefahr bringen? Denk mal nur an Überstunden in der Arbeit, eine Verspätung bei der S-Bahn oder ein Stau in dem du steckst. Mach einen Notfallplan. Sammel Ideen, was du tun kannst, wenn Dringendes oder Wichtiges dich in einen Zeitkonflikt bringt. Ziele erreichen - Plan erstellen, machmal auch einen Notfallplan.

Nimm einfach mal die aktuelle Woche und tu so, als wärst du schon in deinem Projekt. Was passiert so alles an Unvorhergesehenem? Schreib es auf. Und dann überleg dir, wie du reagieren könntest, um die Zeit für dein Projekt zu retten.

Was kannst du umorganisieren, delegieren, ausfallen lassen? Wer von den Menschen in deinem Umfeld könnte dich entlasten? Wenn du magst, überleg es dir gemeinsam mit einem deiner Unterstützer. Je mehr Ideen du findest, umso besser. Wenn du dann tatsächlich in einen zeitlichen Notfall kommst, hast du deine Notizen. Lies sie durch. Dein Verstand interpretiert das mit „Finde eine Lösung.“ Deine Notizen sind die beste Inspiration.

 „Wer etwas will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.“ (Albert Camus, 1913-1960)

Du bist jetzt noch in der Phase, in der du Wege findest. Nutze sie!

Ziele erreichen - Plan erstellen - jetzt!

Leg für dich verbindlich fest, wann du dir regelmäßig Zeit für dein Projekt nimmst. So, als hättest du einen Nebenjob. Und trag es in deinen Kalender / iCalendar ein. Am besten als Terminserie mit aktivierter Erinnerungsfunktion.

Der Vorteil: Du bekommst einen Überblick, was in deinem ‚Projektzeitraum‘ alles ansteht. Ein paar Geburtstage, vielleicht ein Urlaub, ein Seminar, whatever. Du erkennst Überschneidungen und Zielkonflikte (z.B. feiern und abnehmen) sofort und kannst eine für dich stimmige Lösung finden.

Plane immer – und das meine ich ganz im Ernst – ein, dass nicht alles glatt läuft. Es läuft NIE nach Plan! Es wird Hindernisse, Hürden, Rückschläge oder neue Erkenntnisse geben. Plane Zeit dafür ein. Pauschal. Und möglichst einen festen Tag pro Woche. Wenn du die Zeit nicht brauchst, nutze sie für dein Ziel. Dann bist du deinem Plan voraus und das motiviert zusätzlich.

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Plane auch ein, dass es Tage geben wird, an denen du einfach keinen Bock hast. Tage, an denen nichts läuft. Das ist normal und völlig in Ordnung. Solche Tage hat jeder. Auch ich. Kein Mensch ist perfekt. Also erwarte es auch von dir nicht. Aber: Plane es ein! Mein Tipp: Ein flexibler ‚Freizeit‘-Tag pro Woche.

Wenn du Unvorhergesehenes und Freizeiten nicht einplanst, ist die Gefahr groß, dass du bei der ersten Schwierigkeit dein ganzes Projekt die Toilette runterspülst. Neben dem Zeitplan ist es auch wichtig, dir zu überlegen, ob du auch sonst alles hast, was du für dein Projekt brauchst.

Stell dir vor, du möchtest regelmäßig morgens vor der Arbeit joggen gehen. Bequeme Laufschuhe hast du. Wofür solltest du einen Plan machen? Nun ja, es könnte auch einmal regnen. Dann brauchst du was Geeignetes zum Anziehen, vielleicht auch ein zweites Paar Laufschuhe. Eine warme Sportjacke für kühle und kalte Tage. Vielleicht auch eine Trinkflasche oder eine Stirnlampe. Willst du beim Joggen Musik hören? Wo steckst du dein Handy und den Schlüssel beim Laufen hin? Wenn nicht jeder Tag gleich sein soll, welche Strecken willst du laufen? Und so weiter und so weiter. Du siehst, ganz schön viele Fragen für so ein simples Ziel.

Schreib alles auf, was für dein Ziel wichtig ist.

Das war’s schon mit Ziele erreichen - Plan erstellen. Du bist jetzt dein eigener Projektmanager und weißt, was du alles beachten und planen kannst, damit du vorhersehbare Schwierigkeiten auf deinem Weg zum Ziel ausschaltest. Hier noch einmal ein kurzer Rückblick:

  • Such dir Unterstützer
  • Teil ein großes Ziel in mehrere kleine auf.
  • Geh nicht gleich ans Limit.
  • Schaff dir die nötigen Freiräume.
  • Mach (d)einen Plan.

Du hast jetzt die Voraussetzungen geschaffen, damit du loslegen kannst. DU hast ein starkes Ziel formuliert und alles geplant, was für deinen Erfolg wichtig ist. Jetzt kommt der wichtigste Schritt von allen.

Hier geht es zu Schritt 3 - ZIEHE ES DURCH

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